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Reinhard Grebien, geboren in der steirischen Schilcherregion, in einem ausgezeichneten Jahrgang (Jahrgangsbeurteilung laut Österreichischem Weinführer), wuchs in einem bäuerlich geprägten Umfeld auf. Er schätzte schon in frühen Jahren frisch geerntetes Gemüse, sehr zum Leidwesen seiner Mutter, da er Erbsenbeete in Eigenregie erntete und auch gleich allein im Apfelbaum verschlang. Das Umfeld von Hausschlachtungen, Pilze- und Beerensammeln, sowie die Mehlspeisenkultur seiner Mutter trugen ebenfalls zur Ausprägung seiner Leidenschaft der Gastrosophie bei.
Seine Studien finanzierte er sich als Barkeeper in der 4- und 5-Sterne-Ferienhotellerie und verfeinerte dabei seinen Gaumen in Richtung Gourmetküche. Die Wahrnehmung von Unterschieden wurde seine Leidenschaft, etwa bei einer privaten Mineralwasserverkostung am Beginn seines Studiums in Deutschland um das beste Wasser als Studienbegleiter zu ermitteln.
Dass er ausgerechnet in einer Bierstube (als Schankkraft) zum Weintrinker mutierte, hatte damit zu tun, dass er erkannte: Bier eignet sich nicht zur Kontrolle des Bauchumfangs!
In seiner späteren Funktion als Unternehmensberater begutachtete er die Spitzenprodukte österreichischer Landwirtschaft und erstellte ein Sortiment für die Firma "Bauernkörberl". Für den "Salzburger Bauernmarkt" am "Rond-Point-Schuman" in Brüssel überzeugte er Direktvermarkter, mittelständische Produzenten und Gastronomen zur Verkaufsförderung in das Zentrum der EU.
Beim "1. Österreichischen Minzentag" in Schlierbach in Oberösterreich konnten die Besucher über 300 verschiedene Minzen bewundern. Eine Minz-Lounge mit Minzenbrot, Minzenbier und diversen anderen Minzspezialitäten wartete ebenso auf die Besucher, wie ein mehrgängiges Minzenmenü in einem nahe gelegenen Landgasthof.
Bei der weltgrößten Kürbissortenschau in Wolfsberg im Lavanttal kreierte er im Rahmen des Stadtmarketings diverse kulinarische Spezialitäten für die örtliche Gastronomie und gilt seither als Erfinder des "Kürbis-Kebabs".
Scheinbar schlechte Zeiten bei "Wasser und Brot" erlebte er bei der Kärntner Landesbrotprämierung als Juror. Es folgten weitere Einladungen in die Jury von diversen Verkostungen (Espresso, Spargelwein, Steinobstdestillate, etc.).
Weiters konnte er sich bei diversen Wettbewerben behaupten, etwa mit 4. Plätzen beim Österreich-Finale zum "Weinkenner des Jahres 2005 und 2008", als Vizestaatsmeister im Kaffeeverkosten 2007 (Cup-Tasting), mit einem 3. Rang bei den "Coffee-In-Good-Spirits"-Meisterschaften 2007 und einem 7. Platz bei den nationalen Barista-Meisterschaften 2007.
2008 schließlich errang er bei den Österreichischen Kaffeemeisterschaften in der Kategorie "Coffee-In-Good-Spirits" den Staatsmeistertitel. Bei den Weltmeisterschaften in Kopenhagen belegte er den hervorragenden 8. Platz. Mit dem österreichischen Kaffee-Nationalteam erreichte er einen 4. Rang bei der inoffiziellen Kaffee-Team-EM 2008 in Triest.
2009 + 2010 Staatsmeister in der Kategorie Cezve/Ibrik gemeinsam mit Johanna Wechselberger mit der er auch in den gleichen Jahren den Vize-Weltmeistertitel errang.
2011 - Staatsmeister in den Kategorien "Coffee-in-good-spirits" und "Cezve/Ibrik", gemeinsam mit Karina Dien.
Die Beschäftigung mit der asiatischen Gewürzwelt sowie die Durchführung von Kräuterseminaren runden sein vielseitiges Profil ebenso ab, wie der inoffizielle Beitrag für die Europäische Kulturhauptstadt Graz 2003, mit einer Hommage an Vito Acconci in Form einer Rezeptkreation "Koriandersardinen an gefülltem Fenchel) in Form der Grazer Murinsel.
Seit Oktober 2007 führt er Sie zu den spannendsten Orten kulinarischen Geschehens rund um und quer über den Wiener Naschmarkt.
2011 Staatsmeister
im Cuptasting, dem Kaffee-Verkosten
...ließ sich 2011 von Amadeus Löw zum Olivenöl-Experten ausbilden.